

Integrative Theatertage 2010
GRENZGÄNGER – Integrative Theatertage 2010
THEATER APROPOS 20. – 23. März
THEATER THIKWA 25. / 26. / 28. März
Wiederaufnahme wegen des großen Erfolgs!
20. – 23. März | 19:30 Uhr
Theater Apropos
KLEINER MANN, WAS NUN?
nach Hans Fallada / Tankred Dorst
mit Barbara Altmann, Zoltan Sloboda, Sibylle Kraemer, Javier Kormann, Dagmar Koch, Theresa Peters, Susanne Plambeck, Leonhard Fiedler, Stephan Mirisch, Andreas Birkhofer, Christian Zimmermann
Musik Michaela Dietl | Bühne Claudia Karpfinger | Kostüme Katharina Schmidt | Licht Barbara Westernach | Regie Anette Spola & Rudolf Vogel
Geheimnisvolle Aura … Was im richtigen Leben Handicap ist, kann, wenn es so professionell und einfühlsam erweckt wird wie von der TamS-Chefin Spola und Rudolf Vogel, auf der Bühne besondere Fähigkeit sein. Das Spiel von Barbara Altmann und Zoltan Sloboda als der gutmütige Hans und seine Frau, die tapfere Emma, genannt Lämmchen, ist kompromisslos durchlässig für die Figuren, die von einer geheimnisvollen Aura umgeben bleiben, wie sie ein nichtbehinderter Profischauspieler kaum herstellen kann.
Abendzeitung | 16.11.09
Koproduktion TamS Theater mit Theater Thikwa (Berlin)
25. / 26. / 28. März | 19:30 Uhr
HINDERNISSE AUF DER FAHRBAHN
Ein musikalisches Ereignis - Bayerische Gesänge, Berliner Gassenhauer und Texte von Ernst Herbeck
mit Torsten Holzapfel und Tim Petersen | Musik Klaus Janek | Regie & Leseverrichtungen Ruth Geiersberger
Ernst Herbeck († 11. September 1991) war 45 Jahre lang Patient in der Niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging.
Unter Anleitung seines Arztes Leo Navratil begann Herbeck Gedichte zu schreiben.
Heimweh
Ich habe nicht nur Heimweh
sondern sogar mehr
das Heimweh ist eine Qual außerstande
man kann die Auswärtigkeit nicht aushalten
Ich möchte gerne heim
(Ernst Herbeck)
Theater Thikwa ist ein künstlerisches Experiment mit behinderten und nichtbehinderten Künstlern, die ihre Inszenierungen kollektiv erarbeiten. All ihren Produktionen ist die Suche nach einer Ästhetik eigen, die sowohl die Unterschiedlichkeit der Beteiligten als
auch deren Gemeinsamkeiten zum Ausdruck bringt.
Das sogenannte Anderssein bringt oft verblüffend neue Blickwinkel auf das Spiel, auf die Menschen und die Welt; Dinge werden auf den Punkt gebracht, naiv und philosophisch zugleich.
Foto: Hilda Lobinger ("Kleiner Mann, was nun?")
Quelle: kulturkurier / Kulturclub.de (TamS-Theater)
Beginn: 28.03.2010 19:30 Uhr
Open End!
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